Eine kleine Geschichte der Kaffeemühle

Die Geschichte der Mühlen beginnt, lange bevor die Kultivierung von Kaffee und damit auch das Mahlen von Kaffee bekannt war. Man kennt erste steinerne Handmühlen aus Mesopotamien, die auf ca. 3.700 Jahre v. Chr. eingeordnet werden.

Die Technik war denkbar einfach: Das Mahlgut wird zwischen zwei meist radähnlichen schweren Steinen zerkleinert. Während die untere Steinscheibe feststand, wurde die obere, der Mahlstein, gedreht. Auf solchen Handmühlen wurde hauptsächlich Getreide gemahlen.

Das älteste Zerkleinern von Getreide oder Kräutern geschah mit Mörser und Stößel. Hierauf basierten später die Mörsermühlen. Hierbei wurde der Stößel lediglich mit einer Handkurbel versehen, um jenen effektiver und weniger kraftaufwendig einzusetzen.

Diese Mörsermühlen oder Handmühlen, welche schon die Römer benutzten und sie als "mola trusatilis" oder "mola manuaris" bezeichneten, waren in den Haushalten der frühen Jahrhunderte durchaus verbreitet.

Die Technik verfeinerte sich mit der Zeit. Da der Verlust durch Abrieb, z.B. beim Buntsandstein, enorm war, ersetzte nach und nach Metall den Stein als Mahlwerk. Eisen, Gusseisen oder Stahl nutzten sich weit weniger ab als Stein.

 

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